Nächste Lagen
Nachdem die Pappe fertig war, war es an der Zeit, die Furniere diagonal zu verlegen. Jede Lage wurde entsprechend der Richtung der Lagen im Rumpf getrennt gestreift und geklebt. Bei der ersten Lage wurde der Streifen ‚von Hand und mit dem Auge‘ Blatt für Blatt angebracht, da wir relativ schmale Streifen hatten. Als Verbindung zum Furnier im Rumpf wurde eine ‚Hand-Flex‘-Fase von etwa 3 cm pro Lage verwendet. In der Verleimungsphase bestand ein wichtiger Schritt darin, eine Haftschicht auf den Rumpf aufzutragen, um Unregelmäßigkeiten auszugleichen und die höchstmögliche Klebekraft zu gewährleisten (West System). Etwa 200 Klammern pro Seite, die pneumatisch direkt in das Furnier geschlagen wurden, dienten als Druck. Die nächste Schicht, die 90st auf die vorherige übersetzt wurde, benötigte eine Schablone. Sie wurde nach dem Herausziehen der Klammern, dem leichten Ausrichten und dem Sammeln der Zugabe in der Fügephase an der vorherigen Schicht befestigt. Die letzte Schicht ist ein Thema für einen anderen Eintrag
Für diejenigen, die sich fragen, warum wir kein Furnier verwenden, antworte ich:
Furnier wird nicht zum Furnier, sobald es eine bestimmte magische Dicke überschreitet. Das tut es nicht. Obóg kann etwa 0,3 mm dick sein (z.B. bei 1 mm 3w Flugzeugsperrholz) und Furnier 3,5 mm dick. Was Obóg von Furnier unterscheidet, ist die Art der Herstellung. Verkleidung wird rund aus dem Stamm geschnitten und Furnier wird flach aus dem Brett geschnitten. Aus diesem Grund gibt es keine ‚gestreiften‘ Verkleidungen. Das ist nur eine Kuriosität, denn in Wahrheit bezeichnen wir die dicken Furniere auch manchmal als Verkleidung 😉 .